- Dass
Weichmacher in Kinderplastikspielzeug
gesundheitsbedrohlich sind, ist bekannt. Der WWF (World
Wide Fund for Nature) und die NRW Verbraucher-Zentrale
gehen nun einen Schritt weiter.
- "Gefahren
für die menschliche Gesundheit durch hormonell wirksame
Zusätze in Kunststoffprodukten" heißt eine Studie,
die sich mit Spielzeug, Textilien, Elektroartikeln und
Baumaterialien befasste.
Diese Artikel enthielten giftige
Zusätze, die im Verdacht stünden, den Hormonhaushalt
durcheinander zu bringen. Sie könnten über Nahrung,
Atemluft und Haut in den Körper gelangen.
- Bei den möglicherweise
schädigenden Stoffen geht es um sogenannte bromierte
Flammschutzmittel, die zum Beispiel Computer- und
Fernsehgehäuse, Autos, Möbel oder Matratzen schwer entzündbar
machen.
- Der Verband
Kunststofferzeugender Industrie wies diese Darstellung
jedoch als unverantwortliche Panikmache zurück.
Kunststoffe böten viele Vorteile und seien aus dem
Haushalt nicht mehr wegzudenken. Aufwendige
Forschungsprogramme untersuchen derzeit den tatsächlichen
Sachverhalt und werden Grundlage für Modifikationen oder
Verbote einzelner Materialien sein.