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Die Wohnräume sind entweder neu gebaut, saniert oder renoviert worden
Durch kalte Wintertemperaturen besteht eine geringe Luftfeuchtigkeit in den Räumen.
Schwerflüchtige organische Verbindungen, die durch die vorweggegangenen Renovierungsarbeiten (Farben, Lacke, Versiegelungen usw.) in erhöhtem Maße in den Räumen austreten, beeinflussen durch eine erhöhte Kondensationsneigung die Oberflächenstruktur der in der Raumluft befindlichen Feinststäube.
Die durch die Heiztätigkeit insbesondere von Heizkörpern verursachte erhöhte Thermik im Raum begünstigt die Verteilung des Schwarzstaubes.
Nach heutiger Erkenntnis wird ein erhöhtes gesundheitliches Risiko durch das Auftreten des Foggings-Phänomens nicht abgeleitet. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die erhöhte Schadstoffbelastung und auch die Feinstaubbelastung der Raumluft Menschen, die an Atemwegserkrankungen leiden oder Allergiker sind, gesundheitlich beeinträchtigen kann.
Da die genaue Ursache dieses Phänomens noch nicht bekannt ist, bleibt die Empfehlung, gerade auch in den Wintermonaten für ein ausgeglichenes Raumklima zu sorgen und ggfls. mit entsprechenden technischen Hilfsmitteln eine Reduktion der Feinststäube und eine ausreichende Raumluftfeuchtigkeit (40-60%) zu erreichen. Die Gefahr des Auftretens des Schwarzstaubes kann damit zumindest minimiert bzw. nochmaliges Auftreten in Folgejahren verhindert werden.
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