Chemikalienunverträglichkeit: Weichmacher bei der Klinikversorgung


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Gefährliche Weichmacher auch in Infusionsschläuchen in Krankenhäusern

Kunststoffschläuche aus PVC werden in Krankenhäusern u. a. bei der Dialyse und zur Nahrungszufuhr bei Frühgeborenen eingesetzt. Diese Schläuche enthalten sogenannte Weichmacher (DEHP - Di-2-ethylhexyl-phthalat), die bei Spielzeugen für Babies und Kleinkinder wegen ihrer gesundheitsschädigenden Wirkung bereits verboten sind.

Ein erhöhtes Aufkommen an Nieren- und Lungenschäden bei Frühchen brachte die Wissenschaftler auf die Spur. In genaueren Untersuchungen soll nun geprüft werden, inwieweit eine Gesundheitsgefahr besteht.

Um jedoch jeder potentiellen Gefährdung aus dem Weg zu gehen, empfehlen wir, sich vorab in der Klinik zu erkundigen, welches Schlauchmaterial eingesetzt wird. Einige Kliniken haben bereits reagiert und setzen alternative Materialien, z. B. Polyethylen (PE) ein.

 


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