Kontaktallergien: Ostereier-Farben für Allergiker bedenklich


 


Vorsicht bei bunten Ostereiern!

Viele der für das Bemalen der Ostereiner verwendeten Farben beinhalten so genannte Azofarbstoffe. Diese können allergische Reaktionen hervorrufen.

Insbesondere beim Verzehr gefärbter Ostereier kann es sogar zu Asthma-Anfällen kommen. Der Farbstoff gelang durch winzige Risse in der Eierschale in das Eiweiss und wird mit verzehrt. Auch das Färben kann bei empfindlichen Menschen bereits Reaktionen hervorrufen. Juckreiz oder Hautrötungen sind die Folge.

Die Verbraucher initiative Berlin rät daher, Farben für Ostereier selbst herzustellen.
Um einen roten Farbstoff zu erhalten, wird ein Sud aus 250 Gramm zerkleinerter Roter Bete, einem halben Liter Wasser und einem Schuss Essig gekocht. Dieser muss 30 bis 45 Minuten kochen, bevor die Eier hineingegeben werden. Ebenfalls für Farbe sorgen schwarzer Tee, Spinat, Petersilie und Rotkohl.

Neue Gesetzgebung ab Dezember 2007

Wer die Arbeit scheut und doch lieber auf gekaufte bunte Eier zurück greifen möchte, geht bei Öko-Eiern kein Risiko ein. Die im Dezember 2007 in Kraft getretene EU-Öko-Verordnung verbietet es, für Öko-Eier konventionelle Farben zu verwenden. Hierbei sind sowohl natürliche wie auch synthetische Farben ausgeschlossen. Bio-Eier-Anbieter müssen Ihre gefährbten Eier also mit Lebensmitteln färben, z. b. Spinat, heidelbeeren, Preiselbeeren oder Safran.
Kein Risiko also für Ihre Gesundheit!

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