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Der Hersteller beantragte jedoch auch eine Zulassung zur Behandlung der allergischen Rhinitis, einer zwar wesentlich häufigeren, aber weniger ernsten Erkrankung. Da die Auflagen aufgrund der Anwendungsbreite höher sind, verlangen die Zulassungsbehörden nun neue Nachweise über mögliche Nebenwirkungen der Behandlung.
Die hierdurch erforderlichen neuen Studien, die pollensaisonbedingt, erst im nächsten Frühjahr beginnen können, verursachen eine Verzögerung der Zulassung des Medikament um bis zu 3 Jahre.
Fraglich ist allerdings, ob das Medikament in der vom Hersteller angestrebten Bandbreite zugelassen und eingesetzt werden wird. Selbst wenn die Zulassung auch für die allergische Rhinitis erfolgen sollte, wird der mit dieser neuen Therapie verbundene hohe Kostenaufwand dazu führen, nur Schwerstfälle in dieser Art zu behandeln.
Für alle anderen stehen die bisher bewährten Behandlungsmethoden der Allergenvermeidung, antientzündliche und antiallergische medikamentöse Behandlungen und spezifische Hyposensibilisierungen weiterhin zur Verfügung.
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